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Wie kann man Wasserverlust und Rohrbrüche reduzieren?
Drei VAG-Lösungen für wirkungsvolles Druckmanagement.

VAG bietet drei Lösungen zur Druckreduzierung an, die den Versorgern dabei helfen, den Wasserverlust auf ein nachhaltiges und wirtschaftliches Maß zu verringern.

 

Das VAG-Ringkolbenventil kann den Systemdruck durch die folgenden Betriebsarten verringern:
 

 

Jede Betriebsart bietet verschiedene Steuermerkmale und Vorteile, die so gewählt werden können, dass sowohl finanzielle als auch technische Voraussetzungen erfüllt werden, wie nachfolgend erläutert.

 

Zeitabhängige Druckreduzierung

Dies wird durch den Einsatz einer Steuerung mit eingebauter Zeitschaltuhr erreicht, um den Sollwert der festen Auslass-Steuerung zu ändern. Die Steuerung erfolgt in Zeitabschnitten gemäß den Bedarfsprofilen. Die zeitabhängige Druckreduzierung ist äußerst effektiv für Gebiete mit stabilen Verbrauchsprofilen und Druckverlusten und wird gewöhnlich da eingesetzt, wo die Kosten eine Rolle spielen, aber dennoch ein stärker verbrauchsorientiertes Druckmanagement gewünscht wird. Dies ist z.B. der Fall, wenn der Druck während der Nacht für ein paar Stunden reduziert werden soll, um somit auch die Leckageauswirkungen zu verringern. Der zeitabhängigen Druckreduzierung ist eine Reduzierung des Ausgangsdruckes vorgeschaltet, welche die grundlegendste Art der Steuerung darstellt und die erreicht wird, indem man die Armatur einfach so regelt, dass sie einen stetigen Ausgangsdruck liefert (Sollwert), wenn sich die benötigte Durchflussmenge ändert. Selbstverständlich können die Ringkolbenventile von VAG auch diese Aufgabe lösen.

 

Lösung: Zeitabhängige Druckreduzierung

 

Mengen- oder verbrauchsgesteuerte Druckreduzierung

Es kann noch mehr Wasser eingespart und weitere Rohrbrüche können vermieden werden, wenn sich der Druck dem Verbrauchszyklus im Laufe eines Tages, einer Woche, eines Monats oder Jahres anpasst. Ein Durchflussmesser in der in der Hauptversorgungsleitung erkennt den aktuellen Wasserbedarf im System. Dieser Wert wird an einen Computer übertragen, in dem eine auf dieses Leitungssystem speziell abgestimmte Wertekurve abgelegt ist, die den für die Aufrechterhaltung der zugehörigen Durchflussmenge erforderlichen Mindestdruck anzeigt. Diese Methode hat sich in der Vergangenheit als beste Steuerungsweise für Gebiete mit wechselndem Verbrauch, Druckverlust, Wasserbedarf zur Brandbekämpfung und der Erfordernis einer darauf abgestimmten Regelung bewährt. Da der Verbrauch hauptsächlich während der Nacht zurückgeht, wird der Druck dann abgesenkt. Bei Spitzenverbrauch kann ein höherer Druck in dem Versorgungsgebiet angesteuert werden. Das Ergebnis ist eine effiziente Kontrolle des Systemsdrucks und der Wasserverluste. Da außerdem der Leitungsdruck im System geglättet wird, reduziert sich zudem auch die Anzahl neuer Rohrbrüche.

 

Lösung: Mengen- oder verbrauchsgesteuerte Druckabsenkung

 

Vom kritischen Punkt ferngesteuerte Druckreduzierung

Bei der vom kritischen Punkt ferngesteuerten Druckreduzierung wird der Druck direkt im Leitungsnetz an einem kritischen Punkt gemessen. Das Signal wird über eine drahtlose Verbindung an die Druckreduzierungseinheit übertragen. Diese Art der Steuerung ist wahrscheinlich die am feinsten abgestimmte und erfolgt durch den Anschluss eines Ferndrucksensors an die Armatursteuerung, entweder per Funk oder GSM. Der Fernsensor wird gewöhnlich an einem kritischen Punkt installiert und die Steuerung wird so eingestellt, dass sie den Druck an der Armatur jeweils so ändert, dass stets der gewünschte Netzdruck aufrecht erhalten wird. Wie bei der oben beschriebenen verbrauchsgesteuerten Druckabsenkung glättet auch diese Betriebsart den Systemdruck an den schwächeren Randstellen und hat den zusätzlichen Effekt, die Anzahl der Rohrbrüche zu reduzieren.

 

Lösung: Vom kritischen Punkt ferngesteuerte Druckreduzierung

 

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