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Fragen zu Anbohrbrücken

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Was ist der Unterschied zwischen den Anbohrbrücken A11N und TERRA® M1 (f. Metallrohre) bzw. A52K und TERRA® K3 (f. PVC-Rohre)?

Muss bei ZM-umhüllten Leitungen vor der Anbohrung die Umhüllung entfernt werden? Wie muss bei PE -Ummantelung vorgegangen werden?

Sind die Anbohrdurchmesser bei Anbohrung von PVC-Rohren begrenzt?

Muss für die Anbohrung von PE-Leitungen grundsätzlich mit der PE-Schweißtechnik gearbeitet werden (TERRA® K2, TERRA® K4 oder TERRA® K12) oder können Anbohrbrücken für PVC-Rohre (mit Gussschalen-Klemmumschlingung) wie TERRA® K1 oder TERRA®

Kann der VAG PE-Stutzenfitting aus Messing direkt an die Armatur, ohne Verwendung von Hanf oder Dichtband angebunden werden?

 

 

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Was ist der Unterschied zwischen den Anbohrbrücken A11N und TERRA® M1 (f. Metallrohre) bzw. A52K und TERRA® K3 (f. PVC-Rohre)?

Diese Anbohrbrücken sind im Anwendungsbereich direkt miteinander vergleichbar. Das TERRA®-Programm ist das „modernere“ Nachfolgeprogramm und besitzt eine integrierte Kugel-Hilfsabsperrung. Die Hilfsabsperrung der Anbohrbrücken A11N und A52K muss mit einem seitlich anzubauenden Exzenter-Hilfsventil realisiert werden. Dieses Hilfsventil muss vor und nach jeder Anbohrung wieder montiert/demontiert werden.

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Muss bei ZM-umhüllten Leitungen vor der Anbohrung die Umhüllung entfernt werden? Wie muss bei PE -Ummantelung vorgegangen werden?

In DVGW Richtlinie W333 Abschnitt 9.2.2 ist dies ausführlich erläutert:

 

Gussleitungen mit Zementmörtel-Umhüllung nach DIN 30672-2 haben ausreichend Haftung und Glätte sowie eine geringe Mörtelporosität. Eine Entfernung der ZM-Umhüllung sollte in diesem Falle nicht vorgenommen werden.

 

Jedoch müssen ZM-Umhüllungen, die auf PE-Umhüllungen aufgebracht sind, unbedingt im Bereich der Anbohrarmatur entfernt werden, da sie auf der PE-Oberfläche nicht dicht haften.

 

Bei PE-umhüllten Leitungen nach DIN 30674-1 sollte diese aus Korrosionsschutzgründen nicht entfernt werden, sofern die Haftung gut ist.

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Sind die Anbohrdurchmesser bei Anbohrung von PVC-Rohren begrenzt?

Ja, nach wie vor müssen die in der DIN 19532 in Abschnitt 6.4 aufgelisteten maximalen Anbohrdurchmesser beachtet werden.

 

PVC-Rohre bis DN 100 dürfen nur mit maximal 27 mm Bohrungsdurchmesser angebohrt werden. DN 125 mit max. 33 mm. Ab DN 150 kann der bei VAG-Anbohrbrücken maximal mögliche Anbohrdurchmesser von 38 mm gewählt werden.

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Muss für die Anbohrung von PE-Leitungen grundsätzlich mit der PE-Schweißtechnik gearbeitet werden (TERRA® K2, TERRA® K4 oder TERRA® K12) oder können Anbohrbrücken für PVC-Rohre (mit Gussschalen-Klemmumschlingung) wie TERRA® K1 oder TERRA®

Die VAG Anbohrbrücken TERRA® K1 (Selbstanbohrsystem) und TERRA® K3 (für Anbohrung mit Anbohrgerät) können bis einschließlich DN 150 auch für PE-Leitungen (SDR 11) eingesetzt werden..

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Kann der VAG PE-Stutzenfitting aus Messing direkt an die Armatur, ohne Verwendung von Hanf oder Dichtband angebunden werden?

Ja! Die VAG PE-Stutzenfittinge haben einen integrierten O-Ring der die Abdichtung zur Anbohrbrücke übernimmt. Das PE-Rohrstück kann an die PE-Hausanschlussleitung mittels Schweißmuffenverbindung angeschlossen werden, oder das kurze Rohrstück wird entfernt und die Leitung direkt zugfest mit dem Stutzen-Fitting verbunden.

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